Gallery Weekend Mai 2026 //„APRIL-BERLIN“ stellt aus:
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Landcapes
and Other Human Beings
Fotografien von Edith Held und Anatol Kotte​
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Vernissage am 1. Mai 2026 um 20 Uhr
Ausstellung vom 1. – 3. Mai 2026
Ort: TIL hosted by KOIMO
Linienstraße 85, 10115 Berlin-Mitte
Diese Ausstellung vereint die Arbeiten zweier herausragender Fotografen: Edith Held und Anatol Kotte.
Beide sind seit Jahrzehnten bekannt für ihre eindrucksvollen Porträts prominenter Persönlichkeiten und haben das visuelle Gedächtnis der Öffentlichkeit geprägt. Das Besondere an dieser Ausstellung liegt jedoch nicht allein in den interessanten Biografien, sondern in der Exklusivität der gezeigten Werke.
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Edith Held
In ihren konzeptionellen fotografischen Arbeiten entfaltet Edith Held hintergründige Erzählungen, geprägt von feinsinnigem Humor und einer wachen Neugier auf die Welt. Diese Verbindung bildet den Kern ihrer intensiven und vielschichtigen Bildwelten. Helds Fotografien sprechen unmittelbar an und öffnen einen Raum für Dialog. Sie verschieben Perspektiven, machen das vermeintlich Undenkbare denkbar und führen in Zustände zwischen Staunen und Reflexion. Humor und Leichtigkeit stehen dabei in einem bewussten Spannungsverhältnis zu Tiefe und Nachdenklichkeit. Nichts ist, wie es scheint und Edith Held versteht es, diese fragile Wirklichkeit sichtbar zu machen. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles.

© Edith Held
PULLI ZUPF. Schon vor 6 Millionen Jahren haben sich die ersten Menschen über die Naturelemente gewundert. Der Himmel, die Erde, die Luft und das Wasser. Sie fingen an zu forschen und mit jedem Forschen ergaben sich neue Wunder. Mit dem neugierigen Blick in die Welt und dieser besonderen Sekunde des Wunderns und des Staunens wird der Mensch erst Mensch. Gerne halten wir das, was unsere Augen sehen, für wahr. Ich begab mich auf die Reise mit der Frage, was eigentlich sehe ich in der Welt, in der ich lebe? So entstanden humorvolle Collagen und Motive, die analoge Studio Fotografie, digitale Welten und alte Papierarbeiten miteinander verschmelzen. Ein inspirierender Schubser, die Kraft des Wunderns zu beleben.

Anatol Kotte
Der Hamburger Fotograf Anatol Kotte ist bekannt für seine intensive Porträtfotografie, die Menschen aus Politik, Kultur und Entertainment in einem unverwechselbaren Stil zeigt. Seit 1988 selbstständig, hat Kotte seine Arbeiten in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert. Kotte lebt und arbeitet in Hamburg.

© Anatol Kotte
AGBOGBLOSHI Elektroschrott und Überleben. Agbogbloshie, ein Stadtteil von Accra in Ghana, ist einer der weltweit bekanntesten Orte der Umweltkrise. Alte Computer, Fernseher und andere Elektronikgeräte aus Industrieländern landen auf riesigen Müllhalden. Menschen suchen unter oft gefährlichen Bedingungen nach wertvollen Materialien, während Kühe, Hunde, Ziegen und andere Tiere zwischen den Schrottteilen weiden – ein stilles Zeugnis für das Leben unter extremen Bedingungen. Anatol Kotte dokumentiert diesen Ort mit künstlerischer Distanz und menschlicher Sensibilität. Agbogbloshie symbolisiert die globalen Folgen von Konsum, Umweltverschmutzung und sozialer Not.

